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Wo sonst die Kunst residiert wird Bier gebraut

Statt Kunstpräsentationen, können Besuchende des MODUL1 dieses Mal eine Craft Beer Brewery begutachten.

Wer wissen möchte, was Verfahrenstechnik mit Bier zu tun hat, ist vom 14.09.2021-23.09.2021 im Modul1 in der Roten Strasse genau richtig. Aus dem Pressetext der Hochschule Flensburg:

Wir vom Schwerpunkt Verfahrenstechnik des Studiengangs Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie und Verfahrenstechnik möchten Euch unsere transportable hochschuleigene Versuchs- und Lehrbrauerei vorstellen. Diese steht beispielhaft für eine Vielzahl verfahrenstechnischer Anlagen deren Planung, Bau, Betrieb und Begutachtung an der Hochschule Flensburg im Schwerpunkt Verfahrenstechnik gelehrt und gelebt wird. Verfahrenstechnische Anlagen sind grundlegend, nicht nur für die Lebensmittelmittelindustrie, sondern auch für die Chemische Industrie und den Umwelt- und Klimaschutz. Unsere Studierenden lernen u.a. am Beispiel des Brauprozesses das Zusammenspiel vieler verschiedener ingenieurs- und naturwissenschaftlicher Einzeldisziplinen der Verfahrenstechnik in Theorie und Praxis kennen.

Wir können zwar kein Stroh zu Gold spinnen, aber wir brauen aus Maische und Co. Bier … zumindet farblich sind wir ganz nah dran.

Brauerei-Atmosphäre im MODUL1. Gäste sind gern willkommen-

Brauerei-Atmosphäre im MODUL1. Gäste sind gern willkommen.

Öffnungszeiten Modul1


Steh+Sitz im MODUL1

MODUL 1 zeigt Möbelstudien der Fachschule für Technik und Gestaltung 

Pünktlich zum Ende des Sommers beginnen im MODUL1 wieder Präsenzausstellungen unter der Vorgabe der aktuellen Corona-Regelungen. Es startet mit der Fachschule für Gestaltung eine bekannte Kooperationsinstitution im Modul1. Gerne erinnern wir uns an die Bildhauer*innen-Ausstellungen im Februar jeden Jahres. Es folgen Aktionen der Hochschule Flensburg und danach Studierenden-Ausstellungen der Europa-Universität. Im November haben wir wieder das Filmbüro der Kurzfilmtage zu Gast sowie einen weiteren PopUp-Store im Dezember. Wir freuen uns auf kreative Leckerbissen.

Zur Projektbeschreibung der aktuellen Ausstellung STEH+SITZ

Drei Teams der Fachschule für Technik und Gestaltung hatten die Aufgabe, eine Möbelstudie zum Thema „Sitz- und Stehunterstützung“ zu entwickeln. Zu Beginn analysierten die Teams das Thema, definierten Anforderungen, recherchierten und bewerteten vorhandene Objekte und beendeten die Analysephase mit der Zieldefinition und  dem Anforderungskatalog.

In der folgenden Phase „Ideenfindung“ wurden zunächst viele erste Ideen gesammlelt, prinzipielle Ansätze skizziert, zunächst alleine und dann im gemeinsamen Austausch. Die zahlreichen Ideen wurden in Cluster eingeteilt, anhand der Anforderungen bewertet und zu zwei oder drei Ideenansätzen weiter entwickelt. Am Ende dieser Phase mussten sich die Teams nach erneuter Bewertung auf eine Idee einigen, die sie dann in der Entwurfsphase weiterentwickelten. Die Ergebnisse eines ausführlichen Entwurfsprozesses sind nun im Modul1 zu sehen.

Ausstellung vom 02.09.21 – 12.09.21 im Modul 1 Rote Straße in Flensburg.

Infos zum Studium und Instagram

PNG-Bild

Präsentation der Zwischenergebnisse

Präsentation von Zwischenergebnissen

Plakat


Maritimes und ökologisches Thema im MODUL1

Projekt EcoShip60

Im Rahmen einer Kooperation zeigt das MODUL1 eine Ausstellung über umweltschonendere Antriebs- und Energiesysteme. Das Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg präsentiert aktuell – coronabedingt als Fensterpräsentation – das Projekt EcoShip60, in dem alternative Antriebssysteme für kleinere Schiffe – bis zu 60m – untersucht werden. Das ist besonders, da die sich Forschung sonst eher größeren Schiffen widmet.
Die kleine Ausstellung zeigt bis Ende Juli u.a. in einer Videopräsentation und einem Projektüberblick Wege umweltschonender und emissionsarmer Antriebstechnik für diese Schiffe. Auch eine 3-D-Druck-Fähre ist zu sehen.

www.ecoship60.de

Eco2

Maritim und ökologisch ausgerichtet: Schaufenster-Ausstellung im MODUl1

Eco1

 

 

 

Kooperationsprojekt

Druckgrafiken – Rund um Phänomenta, Nordertor und Collundtspark

In der Phänomenta, Science-Center Flensburg am Nordertor, ist im Treppenhaus eine Ausstellung von Druckgrafiken zu sehen, die Kunststudierende der Europa-Universität Flensburg erstellt haben.
Die Druckgrafiken zeigen Fragmente – Berührungspunkte und Zwischenstücke aus dem Gebiet um Phänomenta, Nordertor und Collundtspark herum. Die zeichnerische Erkundung und die Überführung in die Technik der Radierung verweist dabei auf ein Areal, das neben seiner architektonischen Vielfalt oftmals auch als Leerstelle und gesellschaftlich unbelebter Raum wahrgenommen wird.
Die Ausstellung wird über längere Zeit dort zu sehen sein. Wenn Sie in der Nähe sein sollten, schauen Sie gerne rein.
https://www.phaenomenta-flensburg.de/bes…/oeffnungszeiten/
Ausstellungsschild
Ausstellung1

 

Das Ausstellungsstück-Team vor der Präsentation der druckgrafischen Werke

Das Ausstellungs -Team vor der Präsentation der druckgrafischen Werke

 

 


MODUL1 – Start in die Präsenz mit Malereien zur Körperlichkeit

Lula Heppner – Malereien zur Körperlichkeit

Erst frei, dann für die Bachelorarbeit und dann wieder frei: Seit fast einem Jahr arbeitet Lula Heppner an immer größer werdenden Malereien, kleinen graphischen Arbeiten und schnellen Skizzen die sich mit Farbgebung, Fläche und Raum aber vor allem dem eigenen Körper beschäftigen. Mithilfe von Acrylfarbe, Kohlestiften und Pastellkreide wurden intensive Betrachtungen zu Papier gebracht und ins Malerische übersetzt. Um irgendwo einen Startpunkt zu setzen, befasste sich Lula Heppner mit den Werken von Künstler*innen bis sich eine eigene Arbeitsweise und ein eigener Ausdruck fand. “In der Malerei finde ich eine Möglichkeit, Ungesehenes sichtbar zu machen und mich frei auszudrücken. Gerade die eigene Körperlichkeit lässt sich so völlig ungehemmt abbilden, erforschen, finden und reflektieren. Schlussendlich bieten meine Bilder aber auch für Betrachter*innen genügend Spielraum ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen in den Werken zu verorten”, so die Künstlerin.

Die Arbeiten dieser Entwicklung werden nun im MODUL 1 präsentiert. Die Ausstellung markiert einen Startpunkt in eine hoffentlich coranafreie Ausstellungssaison.

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 1. Juli 14-18 Uhr
Freitag, Samstag 2./3. Juli 13-16 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt zu Lula:
Instagram: vielleicht_kunst
E-Mail: Lula.Heppner@gmx.de

MODUL1
Rote Straße 17
Flensburg


* Das MODUL1 kann nur unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften betreten werden. 
Ein QR-Code zur Luca-App ist installiert, bzw. eine Liste liegt aus. Im Ausstellungsraum wird 
Handdesinfektion bereit gestellt, es gelten die Abstandsregeln und es ist ein
vorgeschriebener Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


Vielfältige expressive Körperansichten sind im Atelier entstanden

Vielfältige expressive Körperansichten sind im Atelier entstanden

Lula Heppner vor einer der größeren Arbeiten

Lula Heppner vor einer der größeren Arbeiten

 

MODUL1 zeigt Kometen-Bilder

Fotografien des Osiris-Kamerasystems an Bord der Rosetta-Weltraumsonde (2004 – 2016)

Ab dem 05. März 2021 präsentiert die Hochschule Flensburg im MODUL 1 Fotografien und Animationen der ESA-Mission Rosetta aus den Jahren 2014 bis 2016 und 3-D-Kometen-Drucke der NASA-Mission Dawn aus den Jahren 2011 bis 2018 – eine faszinierende Dokumentation der bisher umfangreichsten und anspruchsvollsten Kometenmissionen.

Studierende und Lehrende der Hochschule Flensburg hatten 2016 bis 2019 im Rahmen eines Forschungsprojekts mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) einen Web-Bildbetrachter entwickelt, der alle Kometen-Bilder des Kamerasystems OSIRIS an Bord der Rosetta-Weltraumsonde für die Öffentlichkeit mühelos zugänglich macht.

Die ersten Bilder vom Kometen 67P / Churyumov-Gerasimenko fing das Kamerasystem OSIRIS im März 2014 aus einem Abstand von knapp fünf Millionen Kilometern ein. Der letzte Schnappschuss der Mission entstand am 30. September 2016, nur wenige Minuten bevor die Raumsonde auf der Kometenoberfläche aufsetzte nur aus 20 Meter Entfernung. Zwischen diesen beiden Aufnahmen liegt ein Abenteuer: eine Weltraummission, die erstmals einen Kometen auf seinem Weg durch das innere Sonnensystem begleitete und aus der Nähe beobachtete.

Zur Website des Projekts  https://rosetta-osiris.eu/

Eine weitere Ausstellung Blick ins MODUL1 in Pandemie-Zeiten.
MODUL1, Rote Straße 17, Flensburg

 

 

Rosetta2Hochschullogo

Rosetta1


Skulpturen im Schaufenster zum MODUL1

Immer noch bleiben die Kultureinrichtungen geschlossen –im MODUL1 werden weiterhin Schaufensterausstellungen gezeigt. Vor der Pandemie war im Februar immer “Showtime” für die Berufsfachschule Holzbildhauerei. Eine Auswahl mehrerer Arbeiten der Sauermannpreis-Wettbewerbe der letzten Jahre sind nun bereits seit dem 29.01.21 und noch bis Ende Februar im MODUL1 ausgestellt. Leider kann man die Skulpturen dieses Mal nicht näher betrachten aber doch  durch das Schaufenster sehen und so vielleicht etwas Neugierde auf die Holzbildhauerausbildung wecken. Digital führt die Berufsfachschule Holzbildhauerei am 26.02.21 einen Infotag durch, den man über die Website (holzbildhauerei.esfl.de) erreicht.

Im März ist eine weitere Ausstellung der Hochschule Flensburg geplant – mit einer ganz vagen Hoffnung auf Präsenz zum Ende des Ausstellungsmonats.

Diese lohnenswerte Ausstellung kann derzeit nur über das Schaufenster betrachtet werden

Skulpturen und Drucke können derzeit nur über das Schaufenster betrachtet werden. Mitarbeiter der Berufsfachschule nach dem Aufbau.

Neu im Schaufenster zum MODUL1: Skulpturen der

Neu im Schaufenster zum MODUL1: Skulpturen der Berufsfachschule Holzbildhauerei


IDEENREICH im MODUL1

In Kooperation mit dem MODUL1 zeigt die Hochschule Flensburg, Fachbereich1 eine anregende Präsentation im Rahmen der Aktion “Schaufenster ins MODUL1″.

Was steckt eigentlich hinter dem Fachbereich 1 Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Maritime Technologien der innovativen Hochschule Flensburg? Die Antwort ist einfach: Technik, Geschick, Ideenreichtum, Forschergeist und vor allem ein engagiertes Team! Das IDEENREICH zeigt im MODUL1 in den kommenden Wochen  – der Covid-19-Situation angepasst – eine Schaufensterpräsentation unseres Tuns.

Filme- und Fotos und praktische Umsetzungen, sind hier bereits seit Anfang Dezember ausgestellt, zusammen mit einer Auswahl der technologischen Möglichkeiten des FabLabs. Es gibt einen live 3D-Druck der Flensburger Sehenswürdigkeit „Nordertor“; wir zeigen einen Imagefilm, der durch das Schaufenster verfolgt werden kann und stellen einige Exponate, die in unseren Räumlichkeiten entwickelt wurden, aus. Dazu gehören unter anderem ein Außenborder aus dem 3D-Drucker und ein SmartCar, ein selbstfahrendes Auto. Es gibt auch ein Quiz mit Gewinnmöglichkeit, an dem Interessierte teilnehmen können – und das alles ohne direkten Kontakt. Weiterhin zeigen Industriephotographien Vorbereitungen, Ankunft und den millimetergenauen Einbau eines 12,6 Tonnen schweren Gasmotors am Forschungsstandort Kielseng – ab Januar 2021 wird der Gasmotor wesentlicher Bestandteil der Energiewendebegleitforschung an der innovativen Hochschule Flensburg sein. Abgerundet wird die Präsentation im Schaufenster durch Foto zu Ausstellungen im MODUL1 seit 2012. (Beatrice Richter-Bethge).

Schaufenster MODUL1 • Rote Straße 17 • Flensburg

 

 

Da Studierende der EUF coronabedingt  nicht im MODUL1 ausstellen können, werden Alternativen gesucht und auch gefunden.
Derzeit zeigt Stacy Weber ein künstlerisches Werk im Gebäude Helsinki auf dem Campus der EUF. Die Arbeit ist aus einer BA-Arbeit in der Abteilung Kunst&visuelle Medien entstanden und wurde von Prof. Dr. Käthe Wenzel und Werner Fütterer betreut.
Das 2,10m hohe plastische Werk aus Holzplatten ist auch innen begehbar und fasst die Ergebnisse einer “Selbstvermessung” der Studierenden zusammen. Stacy Weber erklärt dazu: ”Das Selbstbildnis hat die Form des russischen Buchstabens „Я“, was übersetzt „Ich“ bedeutet. Es ist eine Verkörperung meiner Person. Mit der äußeren Gestaltung des Raumes strebte ich an, diejenigen Merkmale von mir aufzuzeigen, welche sich auf eine Beschreibung bzw. Darstellung meines äußeren Ichs beschränken, während sich der Innenraum meiner Persönlichkeit wie auch meinen Gefühlen widmen soll. Um einen Bezug zu meinem Zweitfach Mathematik herzustellen, beschloss ich, den Raum von außen in Form von Zahlen, Formeln, mathematischen Aufgaben, geometrischen Formen wie auch Diagrammen zu gestalten. Hierbei hat jede einzelne mathematische Darstellung eine Bedeutung. Öffnet man den Raum, so sieht man auf dem Fußboden Fußspuren von Personen, die mir viel bedeuten und mein Leben prägen – sie bilden das Fundament meiner Persönlichkeit. Schaut man beim Betreten geradeaus, so erhält man einen Einblick auf Spiegelstücke, diese „Gefühlsbilder“ symbolisieren die Reflexion meiner Gefühle“.

Europa-Universität Flensburg • Gebäude Helsinki • Auf dem Campus 1a


MODUL1: Aktivitäten in Corona-Zeiten

Gunnar Köhne und Bente Ziegenbeinmit den neuen Arbeiten für die Galerie im Friseursalon. Foto:K.Prtersen

Gunnar Köhne und Bente Ziegenbein mit den neuen Arbeiten für die Galerie im Friseursalon. Foto: Kay Petersen

 

Tanzende Schatten und Emotionsgitter

Grade lag ein zarter Hauch von Hoffnung für öffentliche Ausstellungen im MODUL1 in der Luft, da kam die zweite Corona-Welle und damit die verbundenen Einschränkungen für Alle. Trotzdem war die Kunst in der letzten Zeit sehr präsent durch Schaufenster-Ausstellungen oder Präsentationen im Rahmen von BA-Abschlussarbeiten – natürlich ohne Besucher. Ein Einblick in letzte Aktivitäten soll hier gezeigt werden

Gut dass – besonders in der Corona-Phase – seit  längerer Zeit eine Kooperation mit der Einewand-Galerie von Frieseurmeister Gunnar Köhne in der Bismarckstraße in Flensburg besteht. Studierende der Kunst können dort eine Wand im Eingangsbereich mit Bildern bestücken.

Aktuell stellt dort die Kunststudierende Bente Ziegenbein aus. Seit ihrem Internatsaufenthalt in England (Eastbourne), beschäftigt sie sich mit der Thematik „Menschen und ihre Gesichter“. In ihrer neuen Foto-Serie geht es darum, in den Porträts den Motiven  mit Hilfe von Licht und Schattenmustern eine Art Schleier zu geben. So wirken die Modelle durch ihre individuellen Schattenmuster geheimnisvoll und gleichzeitig geschützt.

 

Hanna Bonkat: Skater's letzte Ruh

Hanna Bonkat: Skater’s letzte Ruh

Skater´s letzte Ruh“ im „Modul1“ – noch ist keine Ruh! 

Hanna Bonkats separat angelegtes Badezimmer im Ausstellungsraum „Modul1“ scheint nicht mehr notwendig zu sein – „Skater´s letzte Ruh“ beinhaltet alles, was das Herz der hygienischen Ausstattung begehrt: ein vollfunktionsfähiges Badezimmer samt Toilette, Waschbecken und Dusche. Einzig die „Heißduscher“
kommen hier nicht ganz auf Ihre Kosten. Aber Corona-freundlich ist das Kunstwerk mit seinem Waschbecken allemal, obwohl die Grundsteine für das mobile Badezimmer weitaus vor Zeiten von Corona gelegt worden sind. Begonnen im heimischen Badezimmer mit einem Duschgang in vollständiger Regenwetter-Montur inklusive Regenschirm, über einen mobilen Wassertank mit angeschlossener Handbrause bis hin zu einem voll funktionstüchtigen, (nahezu) vollständigen Badezimmer auf Rädern hat sich das Projekt vollzogen. Weitere Infos

 

Imke Nellesen vor ihrer Projektion im Schaufenster des MODUL1

Imke Nellesen vor ihrer Projektion im Schaufenster des MODUL1

Skulpturelle Projektionen 

zeigte Imke Nellesen im Fenster des MODUL1. Eine ausgetüftelte Projektionsanlage im Innenraum des Moduls vergrößerte das Objekt und zeigte es aus einer anderen Perspektive. Im Innenraum konnten die Prüfer*innen der MA-Arbeit weitere Entwicklungen, Skizzen und das Arrangement der Installation betrachten.

 


Blick ins MODUL1: Anna hat gedruckt

Wenn die Druckwalze zum Kunstwerk wird 

In der vergangenen Woche blieben viele Besucher der Roten Straße vor dem Schaufenster des MODUL1 stehen, denn im Inneren herrschte rege Aktivität. Die Kunststudierende der EUF, Anna Boelmann, widmete das MODUL1 als Druck-Atelier um – natürlich unter Beachtung der derzeitigen Hygienevorschriften – um ihre BA-Arbeit im Fach Kunst fertigstellen zu können. Mittelpunkt der Aktion war eine von Anna hergestellte große Druckwalze aus Holz, die gleichsam auch als Druckstock diente. Die Motive wurden mit Holzschnittwerkzeug in einem langwierigen Prozess von ihr hineingearbeitet. So konnten eine Reihe interessanter Großdrucke hergestellt werden.
In der Druckgrafik werden zunehmend auch die Druckstöcke als Werk ausgestellt – in diesem Fall ist der Druckstock in Walzenform gleichsam auch die Druckmaschine und verweist auf Formen historischer Musterwalzen und natürlich auf Handarbeit. “Einige Besucher der Roten Straße wären gerne in das MODUL1 hineingekommen, um dem Druckprozess beizuwohnen und Fragen zu stellen, aber das geht aufgrund der Corona-Verordnungen derzeit nicht”, so Anna Boelmann. So bleibt es zunächst beim Blick in das MODUL1. Ein Großdruck der Produktionsserie ist für einige Zeit im Fenster der Galerie zu betrachten.
Blick ins MODUL1: Ein Großdruck ist von der Straße aus zu sehen

Blick ins MODUL1: Ein Großdruck ist von der Roten Straße aus zu sehen

Die Druckwalze muss gleichmäßig eingefärbt werden

Anna Boelmann beim Einfärben der Druckwalze

Der Herstellungsprozess konnte nur von der Straße aus durch das Schaufenster beobachtet werden

Der Herstellungsprozess konnte nur durchs Schaufenster  beobachtet werden


MODUL1- Neue Schaufenster-Kunst: Pimp the Pink

Die Präsenz von Kunst und Kultur in Zeiten von Corona ist eine besondere Herausforderung und erfordert immer wieder kreative Ideen und Lösungen, dies gilt natürlich auch beim Präsentieren einer Ausstellung.

Das MODUL1 als kleine Galerie, darf derzeit keine Besucher begrüßen. Daher können die Passanten in Flensburgs Roter Straße seit einiger Zeit Kunstwerke durch das Schaufenster betrachten. Aktuell sind Arbeiten von Prof. Dr. Käthe Wenzel auf der Eingangstür des MODUL1 zu sehen. Knallige pinkfarbene Piktogramme in surrealer Anmutung ziehen die Besucher an. Die Professorin für Ästhetische Praxis an der Europa-Universität Flensburg zeigt Arbeiten aus ihrer Serie “UrBane KleBe-Kits”. Titel für das MODUL1 “Pimp the Pink”. Die in Berlin lebende Künstlerin erläutert: Schilder im öffentlichen Raum dirigieren und erteilen Anweisungen. Dabei benutzen sie häufig Stereotype. Ich schlage eine Reihe neuer, an der Realität orientierter Schilder und Piktogramme vor. Die Urbanen Klebe-Kits bieten Aufkleber für die Erweiterung von visuellen Stereotypen und von gedanklich verengten Räumen zur freien Anwendung an die Hand. Die Kits stehen Open Source zum Herunterladen im Internet zur Verfügung unter www.kaethewenzel.de

Käthe Wenzel  beschäftigt sich mit Utopie, Zukunft und alternativen Weltentwürfen. Dazu infiltriert sie städtische Systeme und Service-Leistungen. Interventionen im Stadtraum sind auch Teil ihrer Arbeit mit den Kunststudierenden an der EUF. 
Die Urban Sticker Kits wurden u.a. in die Sammlung des LWL Museums für Kunst und Kultur – Westfälisches Landesmuseum aufgenommen.

Leuchten die Passanten an. Die Urban-Sticker Kits von Käthe Wenzel

Leuchten die Passanten an. Die Urban-Sticker Kits von Käthe Wenzel.

Werner Fütterer vom MODUL1 bringt die knalligen   Piktogramme an.

Werner Fütterer  initiiert die Reihe “Blick ins MODUL1″ und legt auch selber Hand an.

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